Glis entdecken

Historische Gebäude

01 Wallfahrtskirche Glis

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Die älteste Kirche in Brig-Glis ist die Wallfahrtskirche «Unsere lieben Frau auf dem Glisacker».
Glis, als Wallfahrtsort, kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Bis zum Jahre 1642 war Glis pfarreilich Naters angeschlossen. Aber lange zuvor hatte das Muttergottesheiligtum auf dem Glisacker eine Sonderstellung und eine Bedeutung für das ganze deutschsprachige Wallis, bis ins letzte Jahrhundert fanden in der Advents- und Fastenzeit Wallfahrten statt.  Mehr...

 

02 Kaplanei - altes Pfarrhaus

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Die Kaplanei war im 13. Jahrhundert die Wohnung des Kaplans von Naters. Aus dem Jahr 1850 stammt der Giltsteinofen mit dem Wappen von Rektor Franz Stockalper. Heute dient die Kaplanei als Vereinslokal der 'Pro Historia' mit einer Ausstellung an 'Heiligen Wassern'.  Mehr

 

03 Das Supersaxoschloss auf der Wiery

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150 Meter nördlich der Kirche von Glis, beim Weiler Wiery, welcher urkundlich um 1320 erstmals genannt wird, erhebt sich das imposante Schloss des Kastlans und Hauptmanns Georg Supersaxo (um 1450-1529), politischer Gegner des Kardinals Matthäus Schiner. Mehr...

 

04 Malteserburg

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Das schlossähnliche Haus gelangte gegen Ende des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Venetz und wurde laut Bauinschrift im Jahre 1529 renoviert und erweitert. Man vermutet, dass die ursprüngliche Bausubstanz des Hauses aus einem mittelalterlichen Wohnturm besteht. Der Umbau aus dem Jahre 1529 umfasst eine vertikale Erweiterung sowie einen pultdachgedeckten Treppenturm. Mehr...

 

05 Englischgruss-Kapelle

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Die Englisch-Gruss-Kapelle wurde im Jahre 1647 an der alten Strasse von Glis nach Brig erbaut. Sie hat einen rechteckigen Grundriss mit dreiseitig schliessendem Chorbau. Die Aussenfassade wird durch Lisenen gegliedert. Das Fresko stammt von Alfred Grünwald. Mehr...

 

06 Lambienhaus

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Über gemauertem Mauersockel erheben sich zwei Stockwerke in Holzblockbau. Links erhebt sich ein Treppenhaus in Mauerwerk. 1671 erfolgte zusätzlich ein Anbau auf der Nordseite des Hauses.Das Lambienhaus gehört mit zum wertvollen Baubestand in Glis. Dieses Haus steht linker Hand am Einstieg in die Wyerigasse.  Mehr...

 

07 Altes Burgerhaus

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Das zweite Stockwerk ist auf 1582 datiert und vermutlich jünger als das untere Geschoss und die Dachkonstruktion. Möglicherweise handelt es sich bei diesem Haus um das ältere Burgerhaus von Glis. Im Jahre 1691 verkaufte Christian Blatter, Sindicus von Glis, im Namen der Gemeinde die Rechte dieses Hauses. An der östlichen Seite wurde nachträglich ein Anbau mit Kreuzfirst erstellt. Mehr...

 

 

 

08 Das Heidenhaus im Oberdorf

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Das Heidenhaus besitzt eine Inschrift aus dem Jahre 1450 mit dem Buchstaben P-Perrini-Perrig. Das Haus besteht aus einer alten Gibelkonstruktion und einem Hocheingang mit dem Perriniwappen. Datenquelle: Pro Historia Glis

 

 

09 Malteserkreuz

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Die ältesten Teile des Gebäudes dürften aus der Zeit um 1300 stammen, als sich die Malteser in Glis niederliessen. Im Jahre 1691 verkaufte die Burgerschaft das Haus im Oberdorf und erwarb das Malteserhospiz. Im folgenden Jahr wurde das Gebäude renoviert und um ein Stockwerk erweitert. 1872 wurde der nördliche Anbau aus Mauerwerk angefügt und der Lärchen- blockbau mit Mauern verkleidet. Die ursprüngliche Bausubstanz wurde im Laufe der Zeit mehrmals verändert und erweitert, so dass vom historischen Baubestand wenig mehr sichtbar geblieben ist. Heute zu sehen ist der Lärchenblockbau von 1692, der bei der Renovation von 1984 freigelegt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt galt dieser Bau als Mauerhauskomplex. Der Giltsteinofen von 1692 trägt das Wappen von Glis, die drei Sterne mit Buchstaben GG = Gemeinde Glis und die Jahrzahlen 1692 und 1872. Die zweite Jahrzahl zeigt das Renovationsdatum an. 

 

10 Kapuzinerkloster in Glis

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Die Geschichte der Kapuzinerniederlassung im Oberwallis ist eine sich stetig verändernde, die schon am Ende des 16. Jahrhunderts begann. Das erste Kapuzinerkloster von Brig geht auf das Jahr 1659 zurück. Das Kloster konnte sich jedoch in den folgenden Jahrhunderten nicht weiterentwickeln und musste geschlossen werden.
Das jetzige Kapuzinerkloster wurde in den Jahren 1947/48 errichtet und besteht aus dem Hospiz und der Klosterkirche. Nach dem Brand von 1979 musste das Kloster wieder aufgebaut werden. Die Kapuziner Patres und Brüder von Glis sind noch heute landauf und landab hoch geachtet und geschätzt.   Mehr...